Hotel Albrechtshof Berlin

Albrechtshof Hotels

Mitarbeiter im Interview: Irene Gasparini, ehemalige Azubine

Stellt immer die richtigen Fragen:

Hotel Albrechtshof Marketingleitung Stephanie Wegener

Stephanie Wegener
Marketingleitung der Albrechtshof Hotels
seit 2006 im Unternehmen tätig

Steht Rede und Antwort:

Irene Gasparini
kommt eigentlich aus der italienischen Stadt Vicenza. 2016 hat sie ihre Ausbildung als Restaurantfachfrau bei den Albrechtshof Hotels begonnen und im Januar 2019 erfolgreich abgeschlossen. 

Was fasziniert dich ganz besonders an der Hotellerie? Was hat dich dazu bewegt, den Weg in der Hotellerie einzuschlagen?

Als ich ganz jung war, ging ich immer gerne in die Bar direkt vor meinem Haus in Laghetto, Italien. Ich wusste, dass ich dort immer meine Freunde und alle, die ich kenne, antreffen würde. Ich mochte den Klang der aneinanderschlagenden Tassen und ich mochte die Tatsache, dass ich mich immer zu Hause fühlte, wenn ich dort war. Als ich erwachsen wurde, wollte ich ein wenig „selbstständig“ sein und begann in einem großen Restaurant in Vicenza zu arbeiten. Ich begann mit dem Tische abräumen, dann nach zwei Monaten stand ich hinter dem Tresen und verliebte mich in die Kaffeemaschine. Seitdem habe ich meine Arbeit in dem Bereich fortgesetzt und obwohl ich auch in anderen Bereichen gearbeitet habe, war ich nie so stark beeindruckt wie von der Gastronomie. Außerdem sind Essen und Trinken immer Dinge, die uns ein gutes Gefühl geben und die Menschen irgendwie verbinden. Wenn du einen Freund schon lange nicht mehr gesehen hast, kannst du ihn zum Abendessen oder zu einem Bier einladen. Diese Arbeit ist zeitlos und wird nie aussterben. Niemand würde gerne von einem Roboter begrüßt und bedient werden wollen, wir müssen immer ein schönes Lächeln in einem Restaurant sehen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, in Deutschland deine Ausbildung als Restaurantfachfrau zu starten?

Grundlegend hatte ich nichts zu verlieren. Seit ich jung war, wollte ich im Ausland leben. Am Anfang war Ibiza mein Traum, aber ich habe meine Meinung geändert. Trotzdem ist Berlin langfristig nicht mein Ziel, ich will schon irgendwo anders hin.

Was war für dich persönlich die größte Hürde während deiner Ausbildung?

Die Sprache auf jeden Fall! Ich hatte nur 4 Monate Deutsch in Italien gelernt, was aber nicht genug war! Es ist nie genug, um Deutsch zu lernen. Ich wohne in Berlin seit fast 3 Jahren aber ich lerne gerade noch Deutsch.

Du hast bald deine Abschlussprüfung. Wie bereitest du dich darauf vor?

Ich lerne regelmäßig seit den letzten 2 Jahren und 6 Monaten. Ich nehme an Vorbereitungskursen teil, die von der DEHOGA organisiert werden und die Berufschule hat mir auch wirklich geholfen. 

Was nimmst du aus deiner Zeit während deiner Ausbildung bei den Albrechtshof positives mit? Was hat dir ganz besonders gut gefallen?

Ich bin stolz auf mich! Was ich will, schaffe ich immer. Aber, wenn ich ehrlich sein muss, ich bin nicht immer so zuverlässig. Ich war nicht immer voll zufrieden und am Anfang war es gar nicht einfach für mich. Was nehme ich Positives mit? Die ganze Erfahrung: ich wohne im Ausland ohne meine Familie, habe eine neue Sprache gelernt, meine Ausbildung abgeschlossen, viele neue Leute von der ganzen Welt kennengelernt und ich bin reifer geworden.

Gibt es irgendwelche Tipps, die du (angehenden) Azubis oder Schülern, die eine Ausbildung in der Hotellerie in Erwägung ziehen, gerne mit auf den Weg geben würdest?

Ihr müsst unbedingt machen was ihr wollt! Zufriedenheit hat keine Regel. Hier in Berlin gibt es so viele Möglichkeiten und wir müssen keine Sorgen haben, aber wir müssen immer Leidenschaft und Interesse für unsere Arbeit mitbringen!

Für Fragen oder telefonische Buchungen:

Telefon +49 30 30886-0

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